PRAXIS für
PRÄVENTIONSMEDIZIN

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PRAXIS für PRÄVENTIONSMEDIZIN

Bergstraße 7
36100 Petersberg

Tel. 0661 - 410 95 7 95
Fax.0661 - 410 95 7 94

eMail: praxis@praxis-kleemann.de

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Praxisphilosophie - Die Idee hinter der Praxis:

Während der jahrzehntelangen Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin (und den Schwerpunkten Kardiologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin, Präventionsmedizin, Notfallmedizin sowie Betriebsmedizin) wie auch während der Tätigkeit als Fach- bzw. Oberarzt in großen Kliniken, musste ich immer wieder feststellen, dass für die Betreuung der Patienten im täglichen Gesundheitsbetrieb zu wenig Zeit bleibt. In der ambulanten Medizin finden “Quartalspauschalen” Verwendung, in den Kliniken mittlerweile DRGs (festgelegte Vergütungen für Krankheitsbilder). Da diese extrem knapp kalkuliert sind, bleibt für umfassende Gespräche meist keine Zeit - drohende Gesundheitsrisiken werden deshalb oft nicht oder viel zu spät erkannt.

Mein besonderes Interesse galt und gilt schon immer der Gesundheitsvorsorge (Präventionsmedizin), um das Auftreten von Erkrankungen bzw. die erbliche Veranlagung (z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, u.v.m.) frühzeitig zu erkennen und dem Ausbruch der Erkrankungen bzw. körperlicher Schäden vorzubeugen und diese möglichst zu verhindern. Da in der Klinik hierfür weder Zeit noch Interesse besteht, habe ich mich 2011 entschlossen den Weg in eine selbständige Privatpraxis zu gehen, um diesen Zielen näherzukommen und zusammen mit anderen engagierten Fachspezialisten die Präventionsmedizin in Deutschland weiterzuentwickeln und unsere Visionen umzusetzen.

Ich freue mich sehr, meine Patienten persönlich zu sehen; noch mehr freut es mich aber, wenn sie gesund sind, denn deren Gesundheit und Wohlbefinden liegt mir persönlich am Herzen und diesen Zielen gilt mein ganzes ärztliches Handeln. Wer Hilfe sucht, wird bei uns auf fachlich wie persönlicher Ebene höchste Wertschätzung erfahren. In einer unruhigen, hektischen Atmosphäre kann keine gute Kommunkation stattfinden; viele Details gehen hier verloren oder bleiben unerwähnt. Eine gute Anamnese (Erhebung der Krankenvorgeschichte) führt in mehr als 80% bereits zur (richtigen) Diagnose. Obwohl dies bekannt ist und an den Universitäten gelehrt wird, findet diese Erkenntnis aus Zeitnot meist keine Anwendung mehr. Dies führt dann häufig zu unnötigen, teuren, belastenden und manchmal sogar gesundheitsschädlichen Untersuchungen.

Die Entstehungsursachen von Erkrankungen und die eigenverantwortliche Entscheidung zu Untersuchung und Behandlung, müssen dem Patienten als gleichwertigen Partner verständlich gemacht werden. Nur ein gut aufgeklärter Mensch kann aktiv zum Erhalt seiner Gesundheit beitragen und die für ihn erbrachten medizinischen Leistungen auch wirklich einschätzen. Aus diesem Grund nimmt die Aufklärung und Beratung einen breiten Stellenwert in meiner täglichen Arbeit ein. Aus diesem Grunde sind mir Fragen meiner Patienten auch niemals lästig, sondern ein unverzichtbarer Teil meiner täglichen Tätigkeit und Erfolgskontrolle.

Diagnostik und Therapie:

Die Diagnostik und Therapie erfolgt in meiner Praxis evidenzbasiert, d.h. nach wissenschaftlich nachvollziehbarem Wirksamkeitsnachweis und nach den aktuellen Behandlungsleitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften. Hierfür bilden wir uns ständig weiter, um immer auf dem aktuellen Stand der Medizin zu sein. Zusätzlich haben wir ein Gremium aus Spezialisten in vielen medizinischen Fachgruppen gebildet, mit denen “Probleme” oder komplexe Erkrankungen interdisziplinär diskutiert werden, um für den Patienten die besten Therapien anbieten zu können. Wir verwenden aber -wann immer möglich- auch alternative, naturheilkundliche und besonders schonende Therapieverfahren; nach ausführlichem Gespräch und persönlicher Aufklärung der Patienten.

 Leider werden viele sinnvolle diagnostische Maßnahmen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht (mehr) erstattet (Stichwort: IGEL - Selbstzahlerleistungen); auch die menschlich-ethische Betreuung der Patienten erfordert viel Zeit; dies findet im GKV-System nicht ausreichend Platz. Deshalb habe ich mich gegen die Teilnahme am Kassenarztsystem entschieden und meine Kassenzulassung zurückgegeben. Die ungebundene ärztliche Tätigkeit ermöglicht die präventive Diagnostik, mit der Erkrankungen oftmals so frühzeitig erkannt werden können, dass es nicht zum Ausbruch der Erkrankung kommt und Folgeschäden abgewendet werden können. Daß jeder Euro, der in präventive Maßnahmen investiert wird, ein Mehrfaches einspart, findet in der allgemeinen Krankenversorgung erst nach und nach Gehör.

Praxisteam und Partner:

Ich arbeite bei der Betreuung meiner Patienten mit Spezialisten aus vielen unterschiedlichen Bereichen der Medizin und angrenzender Fachgebiete zusammen. Gemeinsam werden Probleme oder Schwerkranke diskutiert und im Sinne eines “Runden Tisches” Lösungen für schwierige Krankheitsverläufe gesucht. Hierfür arbeiten wir bundesweit mit den besten Spezialisten zusammen.

Ich pflege die kollegiale Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten und hausärztlichen Kollegen sowie guten Kliniken und universitären Fachzentren. Ich unterstütze meine Patienten bei der Suche nach qualifizierten Anbietern nach besten Möglichkeiten. Es bestehen keine festen Kooperationsverträge, so dass ich nur der Qualität verpflichtet bin und im besten Wissen und Gewissen für meine Patienten handele. Aus diesem Grunde schließe ich auch keine Selektivverträge mit Krankenkassen, die zwar zu besseren finanziellen Leistungen führen können, jedoch die freie ärztliche Entscheidung einschränken (Stichwort: DMPs).

Auch die Entscheidung zur medikamentösen Therapie folgt nicht den Empfehlungen von pharma-gesponserten Meinungsbildnern oder Studien, sondern ausschließlich evidenzbasiert und u.a. nach Empfehlungen des Arzneimittel-Telegramms, einer unabhängigen Prüfinstanz für Medikamente in Deutschland.

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